Das ABC

vom Kindergarten Harmonie

Dieses Kindergarten-ABC soll eine übersichtliche Informationssammlun sein, damit sich alle bei uns im Kindergarten wohlfühlen können.

Anfang gut – alles gut:

Der Kindergarten bedeutet für die neuen Kinder die erste Abwesenheit von seinen vertrauten Bezugspersonen. Diesen Trennungsschmerz gilt es durch die Freude über die viele neuen schönen Erfahrungen im Kindergarten zu überwinden. Nicht nur für die neuen Kinder und auch Eltern ist der Kindergartenbeginn etwas Besonderes, es ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Kindes, ein neuer Lebensabschnitt.  Auch die älteren Kinder, die die Trennungsphase und das erste Selbständig sein im Kindergarten schon kennen, finden in jedem Kindergartenjahr eine neue Situation vor. Neue Freunde, neue Aufgaben und Anforderungen, die mit dem Alter wachsen, einige neue Regeln u. natürlich die neue Rollenverteilung in der Gruppe. Denn, die im Vorjahr „Jüngeren“, sind nun unsere „Großen“, denen schon viel zugetraut wird, und unsere neuen Schulanfänger sind!
Alles neu:  gilt nicht nur für die neue Gruppengemeinschaft, sondern auch für die Bewältigung des Tages. Sicherheit gibt den Kindern der strukturierte Alltag, indem Regeln und Rituale auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind! Ein „ganz normaler“ Tag im Kindergarten, hat klare Strukturen und Fixpunkte, und lässt Freiheit für die individuelle Entwicklung zu!

 

Anmeldung:

Einmal jährlich erfolgt die Einschreibung für das darauffolgende Kindergartenjahr. Der Termin wird in den Gemeindenachrichten veröffentlich. Auch wenn euer Kind nicht gleich im September, sondern erst im Laufe eines Kindergartenjahres einsteigen wird, bitten wir euch den Einschreibungstermin wahrzunehmen. Euer Kind soll beim Aufnahmegespräch mit dabei sein. Folgendes ist bitte mitzubringen: Geburtsurkunde und Impfnachweis des Kindes. 

 

Achtsamkeit:

Dieses Wort zieht sich wie ein roter Faden durch das Kindergartenjahr. Wir wollen die Kinder zu achtsamen Menschen erziehen – Achtsamkeit im Umgang mit anderen, mit der Natur, mit Tieren, usw.

 

Ärztliches Attest:

Wir brauchen von eurem Kind lt. Verordnung vom Land OÖ ein ärztliches Attest. Dazu haben wir Vordrucke vorbereitet. Oder ihr bringt uns eine Kopie der letzten Untersuchung im Mutter-Kind-Pass, wenn diese nicht älter als ein Jahr ist.

 

Aufsichtspflicht:

Beginnt mit der Übergabe des Kindes an das Kindergartenpersonal und endet mit der Verabschiedung und Übernahme durch den Erwachsenen. Bitte denkt bei der Übergabe daran, dass wir die bringende bzw. abholende Person sehen müssen. Grundsätzlich dürfen die Kinder nur von Erziehungsberechtigten und den bei der Einschreibung genannten Personen abgeholt werden. Darf euer Kind auch von anderen Personen abgeholt werden, so ist dies vorher bekannt zu geben. Bei Kindergartenveranstaltungen, an denen ihr auch anwesend seid, gilt: Eltern haften für ihre Kinder.

 

Bringen/Abholen:

Ihr könnt euer Kind gerne ab 7.00 Uhr in den Kindergarten bringen (bitte im Bus Bescheid geben). Wir legen dabei großen Wert auf eine persönliche Übergabe.

 

Bus:

Busunternehmer sind Janine und Manuel Freller. Die genauen Abhol- und Bringzeiten werden euch von unserem Busunternehmen mitgeteilt.
Dienstag und Mittwoch ist Nachmittagsbetreuung, da kommen alle übrigen Kinder etwas früher nach Hause. Bitte habt Verständnis, wenn wir z.B aufgrund von Erkrankungen Busse zusammenlegen und sich die Ankunftszeit eures Kindes dadurch kurzfristig ändert.
Uns ist wichtig, dass jedes Kind seinen geeigneten Kindersitz hat und angeschnallt ist. Ebenfalls helfen und unterstützen wir das Kind, damit es sich bald selbst anschnallen kann. Wir achten mit großer Sorgfalt darauf, dass unsere Kinder von der Übergabe der Eltern bis zur Übernahme der Kindergartenpädagogin und umgekehrt, sicher und wohlbehalten befördert werden.

 

Bibliothek

Nach der Eingewöhnungsphase beginnen wir mit der Kindergartenbibliothek. Einmal wöchentlich darf sich jedes Kind ein pädagogisch wertvolles Buch ausborgen.

 

Bewegung

Die Kinder brauchen viel an Bewegung und Ruhe. Der Bewegungsdrang der Kinder ist enorm hoch, deshalb geben wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten sich differenziert und ausgiebig zu bewegen: großer und naturnaher Garten, Waldtag, Turntag, Bewegungs- und Kreisspiele, tanzen, Bewegungsbaustellen, etc.

 

Bedarfserhebung:

Einmal jährlich findet eine Bedarfserhebung für die schulfreien Tage statt.
An allen Tagen (außer im Juli) fährt laut Kindergartenordnung kein Bus, d.h. ihr bringt eure Kind selber in den jeweils geöffneten Kindergarten. Welcher Kindergarten an welchem Tag geöffnet hat wird im Herbst mitgeteilt.

 

Charakter:

Jedes Kind darf so sein wie es ist und es wird so angenommen wie es ist!

 

Eingewöhnung:

Durch den Eintritt in den Kindergarten wird für das Kind der vertraute Kreis der Bezugspersonen erweitert. Da die bisherigen Bezugspersonen nicht mehr zur Verfügung stehen, hat das Kindergartenteam die Aufgabe Beziehung und Vertrauen aufzubauen.
Der Kindergarteneinstieg ist für das Kind eine große Herausforderung der aufgrund des Entwicklungsstandes und der bisherigen Sozialform individuell bewältigt wird.
Die emotionale Reaktion und das Verhalten des Kindes kann aber sehr unterschiedlich sein.
Daher ist und war es in der Eingewöhnungsphase wichtig, den Kindern die Zeit zu geben die sie brauchen. Es verlangt von uns allen viel an Einfühlungsvermögen, Toleranz und Geduld. 
Eine große Hilfe und Orientierung geben Regeln, Rituale und eine gleichbleibende Struktur im Tagesablauf. Es hilft, dass das Leben in der Gruppengemeinschaft harmonisch und ausgewogener abläuft.

 

Elterngespräche –info –briefe:

Bitte gerne zur Sprechstunde anmelden, es wir 1x im Jahr empfohlen!
Die Abschlussgespräche der Schulanfänger finden immer im Juni statt.
Ihr bekommt regelmäßig Post vom Kindergarten, bitte aufmerksam durchlesen und Termine verlässlich notieren.
Lieder, Gedichte, etc. sammelt ihr in der Sammelmappe, Rezepte im Kochbuch.

 

Feste:

Feste geben dem Jahr und dem Leben eine Ordnung. Sie helfen, Ereignisse zu deuten, sie schaffen Gemeinschaft - denn wer könnte schon allein ein richtiges Fest feiern? Im Kindergarten unterscheiden wir von religiösen Festen (Martinsfest, Nikolausfest, Weihnachten, Ostern………) und individuellen, themenbezogenen Festen (Geburtstag, Fasching, Frühlingsfest…………u.v.m.).
Die Kinder nehmen an der Vorbereitung und an der Durchführung aktiv teil, und können eigene Ideen und Vorstellungen einbringen, gemeinsam schaffen wir es! Wann wir was feiern und was wir dazu benötigen, wird immer rechtzeitig bekannt gegeben!

 

Fotos:

Im Laufe eines Kindergartenjahres werden unzählige Fotos von eurem Kind gemacht. Diese bekommt ihr am Ende des Kindergartenjahres auf einem USB-Stick mit nach Hause. Bitte gebt schon im September einen beschrifteten USB-Stick mit, damit wir die Fotos von Zeit zu Zeit hinauf laden können.

 

Fotograf:

1x im Jahr kommt unsere Fotografin Elfi Silber.

 

Ferien:

Grundsätzlich ident mit der Schule (Herbst, Weihnachten, Semester, Ostern, Zwickeltage, Dienstage) – laut Kindergartenordnung!!!
Eltern, die ihr Kind bei der Bedarfserhebung zum Kindergartenbesuch angemeldet haben erfahren rechtzeitig welcher Kindergarten geöffnet hat.

 

Geburtstag:

Der Geburtstag ist ein besonderer Tag für jedes Kind, deshalb feiern wir im Kindergarten diesen Tag auch ganz BESONDERS! An diesem Tag wollen wir dem Geburtstagskind unsere Aufmerksamkeit, Beachtung und Anerkennung schenken.                        
Bei unserer gemeinsamen Feier wird gesungen, gratuliert, gelauscht und gespielt. Das Geburtstagskind steht einmal ganz im Mittelpunkt der Gruppe!
Dem Geburtstagskind ist an diesem Tag eine gesunde Jause für ALLE Kinder mitzugeben.

 

Im Garten:

So oft wie möglich verbringen wir Zeit in unserem Garten. Hier können die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen, rutschen, schaukeln, schaufeln und graben, mit Fahrzeugen fahren, uvm.
Die Kinder brauchen Gummistiefel und Gatschhose, im Winter Skihose und Handschuhe.

 

Jause:

Wir legen viel Wert auf eine gesunde Jause, daher bekommt jede Woche ein anderes Kind einen leeren Korb mit nach Hause, der übers Wochenende mit Obst und Gemüse gefüllt werden soll. Wir teilen es jeden Tag zur Jause für alle Kinder auf.
Zum Trinken gibt es bei uns gutes Wasser, auch mit Minze, Zitronen, Orangen usw. verfeinert.
Bitte keine Süßigkeiten oder Kaugummi mitgeben. Löfferl haben wir genug im Kindergarten.

 

Kochen im Kindergarten

Jedes Kind hat eine Kochschürze und eine Kochmütze, die wir bei unseren Kochtagen brauchen. Die Rezepte bekommen die Kinder mit nach Hause! Diese werden dann in der persönlichen Kochmappe gesammelt.

Krankheit:

Wenn euer Kind krank ist, meldet dies bitte verlässlich bei uns im Kindergarten und auch beim Bus!Bitte informiert uns umgehend, wenn bei eurem Kind infektiöse Erkrankungen (Windpocken, Scharlach, …) oder Läuse auftreten.Im Kindergarten dürfen Kindern keine Medikamente verabreicht werden. Bitte gebt eurem Kind ausreichend Zeit zum auskurieren!

 

Konzeption:

Auch in unserem Kindergarten gibt es eine von mir erstellte Konzeption, sie liegt gerne zu Einsicht für alle Interessierten auf. Eine Konzeption spiegelt die pädagogische Arbeit der Einrichtung wieder. Unser Konzept soll ein Wegweiser für den Alltag und gleichzeitig ein Spiegel unseres Kindergartens ein.

 

Kleidung:

Die Kleidung sollte bequem sein. Bitte habt Verständnis, wenn die Kleider eures Kindes auch einmal schmutzig werden. Für Garten und Wald haben wir die Gummistiefel, Gatschhose. Im Winter brauchen wir Skikleidung, Handschuhe!

 

Lernen / Spielen:

Im Spiel setzen sich Kinder aktiv und intensiv mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander. Das Spiel bietet daher ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Lernprozesse in allen Bereichen der kindlichen Entwicklung.
Die Kinder erwerben eine Fülle an elementaren Voraussetzungen für ihre gesamte Bildungslaufbahn, wie etwa Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und Selbstständigkeit.
Wenn ein Kind im Kindergarten also „nur“ spielt, hat es dabei eine ganze Menge gelernt.

 

Nachmittagsbetreuung:

Jeden Dienstag und Mittwoch gibt es bei uns einen Nachmittagsbetrieb mit gutem Mittagessen vom Altersheim in Haslach.
Am Montag und Donnerstag findet die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten Vorderweißenbach statt, die Kinder werden zu Mittag mit dem Bus nach Vorderweißenbach gebracht.

 

Netzwerk Gesunder Kindergarten:

Wir sind nun schon seit vielen Jahren beim Netzwerk gesunder Kindergarten. Unser Kindergarten war ein sogenannter Pilotkindergarten, d.h. wir sind von Anfang an dabei.
Ziel ist die frühe und nachhaltige Förderung von Gesundheit und Bewegung des Kindes. Das Thema Gesundheit soll das ganze Jahr in den Kindergartenalltag einfließen.

 

Öffnungszeiten:

Der Kindergarten öffnet jeden Tag um 7.00 Uhr und endet am Montag und am Donnerstag um 12.45 Uhr; Dienstag und Mittwoch um 16.00 Uhr und am Freitag um 12.30 Uhr!

 

Obstkorb:

Jede Woche bekommt ein anderes Kind einen leeren Korb mit nach Hause. Wir bitten euch, diesen mit gesundem, regionalem und saisonalem Obst und Gemüse zu füllen, gerne auch Nüsse. Jeden Tag zur Jause gibt es also für eure Kinder frisches Obst und Gemüse.

 

Probleme:

Reden wir darüber…
Sollten Probleme auftreten, bitte diese mit der gruppenführenden Pädagogin klären, Helferinnen dürfen keine Auskunft geben.

 

Qualitätssicherung:

Neue Impulse für die pädagogische Arbeit holen wir uns durch regelmäßige Teilnahme an Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen, Vorträgen und aus Büchern!

 

Regeln und Rituale:

Damit das Leben in der Gruppengemeinschaft harmonisch und ausgewogen abläuft, müssen Regeln und Grenzen aufgestellt werden. Auch Rituale sind wichtig und geben dem Kind Sicherheit und Vertrauen. Gemeinsam mit den Kindern werden nach und nach wichtige Regeln für ein harmonisches und achtsames Miteinander erarbeitet. Uns ist dabei besonders wichtig, dass die Kinder die Sinnhaftigkeit der Regeln verstehen.
Rituale entwickeln sich im Laufe der Zeit und werden für die Kinder ein wichtiger, vertrauter Bestandteil des Kindergartenalltages.

 

Schnuppern:

Zum Kennenlernen des Kindergartens wird nach der Einschreibung ein Schnuppervormittag oder –nachmittag angeboten. Der erste Kindergartentag im Herbst ist ausschließlich für unsere neuen Kinder reserviert.

 

Schulvorbereitung:

Die Vorbereitung auf die Schule wird eingebettet in die gesamte pädagogische Arbeit. Jedes Kind bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit. Wir versuchen den Entwicklungsstand des Kindes zu erfassen und orientieren unsere Arbeit daran. Besonders durch das freie Spiel und durch gezielte Angebote möchten wir dem Kind eine gute Grundlage für seine persönliche und soziale Entwicklung geben. 

 

Telefonnummer:

Gruppe Angelika und Tanja: 07219/605560
Gruppe Verena: 07219/605561
Sollte sich eine Nummer von euch ändern, bitte verlässlich Bescheid geben.

 

Vorbereitete Umgebung

Sehr wichtig für die Kinder ist eine gut vorbereitete Umgebung mit ausgewählten und pädagogisch wertvollen Materialien. Diese regen die Kinder zum selbstständigen Tun an. Die angebotenen Materialien wechseln je nach Jahreszeit und stehen den Kindern zur freien Verfügung.

 

Waldtage:

Zu den Waldtagen finden alle neuen Eltern ein Infoschreiben in der Sammelmappe. Allgemein kann man sagen, dass das Spielen im Wald Kinder ausgeglichener und zufriedener macht. Die Kinder machen sich gegenseitig auf Erforschtes oder Entdecktes aufmerksam, und wir sind immer wieder erstaunt was da alles zu entdecken gibt. Konflikte treten weniger in den Vordergrund, Hilfsbereitschaft und gegenseitige Rücksichtnahme werden geübt. Kindliche Neugier, Phantasie und Kreativität werden gefördert. Alle Wahrnehmungsbereiche werden angesprochen. Der natürliche Bewegungsdrang der Kinder wird nicht eingeschränkt. Die Kinder erfahren, dass die Natur ihr Zuhause hat, in der wir Gäste sind. Wir gehen respektvoll mit der Natur um  sie und die dort lebenden Tiere zu schützen.

 

Werkbeitrag:

Der Beitrag für Bastel- und Werkmaterial beträgt pro Kindergartenjahr 95€. Die Abrechnung erfolgt über die Marktgemeinde.

 

Zusammenarbeit:

Die gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns Pädagoginnen besonders wichtig.  
Wir stehen im ständigen Kontakt mit den Eltern und legen Wert auf gegenseitigen Austausch. Grundvoraussetzung für ein gelungenes Miteinander sind Vertrauen, gegenseitiger Respekt und Offenheit. Durch Gespräche und Rückmeldungen beiderseits wird ein besseres Eingehen auf das Kind ermöglicht.