Investitionen in die Kinder- und Jugendbetreuung

Wichtige Projekte umgesetzt!

Dass die Fusion von Gemeinden nicht nur der Wirtschaft und den Betrieben, sondern auch den Bürgern unmittelbar etwas bringt, zeigt sich am Beispiel unserer Gemeinde: Im ersten Jahr als „Großgemeinde“ wurden wichtige Projekte im Bereich Kinder- und Jugendbetreuung umgesetzt.

„Durch die Fusion mit Schönegg ist es jetzt möglich, Projekte anzugehen, die für die beiden Gemeinden allein definitiv nicht möglich gewesen wären“, sagt Bürgermeister Leopold Gartner. Als Beispiel nennt er dabei die Kinderbetreuung: „Durch die neuen Voraussetzungen können wir jetzt von Montag bis Donnerstag eine Nachmittagsbetreuung auch für unsere Kleinsten anbieten“, freut sich der Ortschef.

Gemeindeamt als Kindergarten

Realisiert wird diese Betreuung neben dem Kindergarten in Vorderweißenbach in der neu geschaffenen Kinderbetreuungseinrichtung in Schönegg. Dort wurde das ehemalige Gemeindeamt mit einem Kostenaufwand von 450.000 Euro in ein neues Kinderbetreuungszentrum umgewandelt. Die nun in zwei Gruppen betreuten, jungen Gemeindebürger sind vom neuen Zentrum ebenso begeistert wie ihre Eltern. Die Kleinen kommen dabei nicht nur aus der Gemeinde Vorderweißenbach, sondern auch aus den zum Bezirk Rohrbach gehörenden Kommunen Afiesl und Helfenberg. Damit zeige sich – so Bürgermeister Gartner – dass eine Zusammenarbeit auch über Bezirksgrenzen hinweg bei entsprechend gutem Willen kein Problem sei.

Schule am Puls der Zeit

Aber nicht nur die Jüngsten und ihre Eltern, sondern auch die Schüler und Jugendlichen profitieren von der Gemeindefusionierung. So wurde die Neue Mittelschule in den letzten beiden Jahren baulich auf Vordermann gebracht und technisch u.a. mit einer neuen EDV ausgestattet. Besonders beliebt ist die neue Kletterwand, die von den Kids in den Pausen bzw. in der Freizeit mit großer Begeisterung genützt wird. „Hier wurden rund 40.000 Euro in eine zeitgemäße Ausstattung investiert“, beziffert Bürgermeister Gartner den finanziellen Aufwand für die Bildungseinrichtung.

Noch mehr – nämlich rund 140.000 Euro – flossen in den neuen Funcourt im Freigelände vor der Neuen Mittelschule bzw. dem Kindergarten. Dieser wurde auf einem von der Familie Gillhofer dankenswerterweise zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet und bietet nun umfassende Möglichkeiten für eine Fülle von Outdoorsportarten: Zahlreiche Ballspiele wie Fußball, Basketball oder Volleyball oder können dort ebenso ausgeübt werden wie die unterschiedlichsten Bewegungsspiele. Die neue Anlage steht dabei nicht nur den Schulen und dem Kindergarten, sondern auch für die Nachmittagsbetreuung und den Vereinen zu Trainingszwecken zur Verfügung.

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